Psychotherapie ist die gezielte, professionelle Behandlung psychischer und psychisch bedingten körperlichen Störungen. In einer Psychotherapie geht es um persönliche Veränderung, um neues Verhalten und neue Einsichten. Ziel der Behandlung ist es, emotionale Probleme, damit verbundene Verhaltensauffälligkeiten oder -defizite sowie daraus folgende belastende Konsequenzen aufzulösen. Da solche Veränderungen Zeit brauchen, dauert eine Therapie länger als eine Beratung. Eine Kurztherapie erstreckt sich über etwa 10 bis 25 Stunden, eine mittellange über etwa 30 bis 80 Stunden, und eine Langzeittherapie ist grundsätzlich zeitlich nicht limitiert. Psychotherapie kann auch in Kombination mit Medikamenten eingesetzt werden.

Gemäss meiner therapeutischen Grundhaltung ist eine Psychotherapie:

  • konkret und lösungsorientiert:
  • Konkrete und bewältigbare Schritte werden geplant und in der Umsetzung begleitet.
  • ressourcenorientiert:
  • Stärken und Möglichkeiten der Klienten werden für den psychotherapeutischen Prozess mobilisiert.
  • wertschätzend und unterstützend:
  • Die therapeutische Haltung ist durch Einfühlungsvermögen, Wertschätzung sowie Authentizität und Transparenz gekennzeichnet.


Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich fundierte Therapieform mit nachgewiesener Effizienz und Wirkung. Sehr viele psychische Probleme können durch die kognitive Verhaltenstherapie bewältigt oder zumindest wesentlich gebessert werden.

Das kognitiv-verhaltenstherapeutische Verständnis psychischer Belastungen/Störungen beinhaltet die Annahme, dass Beschwerden und Auffälligkeiten die Folge verschiedener prädisponierender, auslösender und aufrechterhaltender Bedingungen sind, wobei nicht nur äussere bedingende Faktoren gemeint sind, sondern auch innere, wie Bewertungen, Einstellungen, Denkmuster etc .

Das Ziel verhaltensorientierter Methoden ist es, der Person neue Fähigkeiten und Bewältigungsstrategien zu vermitteln und somit die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Mit Hilfe von kognitiven Verfahren werden individuelle Muster, Werte, Motive, Ziele, Grundüberzeugungen sowie Selbst- und Beziehungskonzepte bewusst gemacht, selbstschädigende Einstellungen hinterfragt und konstruktive innere Dialoge entwickelt. Emotionszentrierte und achtsamkeitsbasierte Ansätze helfen, die eigenen Gefühle, Wünsche, Sehnsüchte und Handlungsimpulse besser wahrzunehmen und dadurch eine stimmigere Lebensgestaltung zu ermöglichen.

Lesen Sie mehr →


Bei folgenden Themen und Problemfeldern biete ich psychotherapeutische Unterstützung an:

  • Stressbewältigung bei Erschöpfungszuständen und Burnout
  • Depressionen und depressive Verstimmungen
  • Verlust und Trauer, Lebenskrisen
  • Ängste, Panik und Phobien
  • Lernstörungen, Prüfungsangst
  • Selbstwertprobleme und Hemmungen, soziale Ängste
  • Ablösungs- und Beziehungsprobleme
  • Posttraumatische Belastungsstörungen bei Gewalt- und Unfallopfern
  • Krisen und Beschwerden als Folge von erlittenen sexuellen Übergriffen
  • Zwangsgedanken / Zwangshandlungen
  • Essstörungen

Simone Rauch lic. phil.